State of Play - Mord auf Seite eins

2003 · 1 Staffel · Mystery
7.5 Mäßig

Serie abgeschlossen

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Mystery Drama Krimi

In dem britischen Sechsteiler Mord auf Seite eins (OT: State of Play) werden die gefährlichen Verstrickungen von politischen und wirtschaftlichen Interessen ebenso unter die Lupe genommen wie die verheerenden Auswirkungen einer sensationslüsternen Boulevard-Berichterstattung

Originaltitel
State of Play
Herkunftsland
🇬🇧 Vereinigtes Königreich
Jahr
2003
Erstellt von
Paul Abbott
Sender
BBC One · BBC Four

Wissenswertes & hinter den Kulissen

/
Entstehung

Paul Abbott wurde von der BBC-Drama-Chefin Jane Tranter gefragt, ob er etwas 'Größeres' schreiben wolle als alles, was er bisher verfasst hatte, und so entstand die Idee zu State of Play – sein erster Versuch, einen politischen Thriller zu schreiben.

Entstehung

Abbott erfand die Handlung größtenteils während des Schreibprozesses und schrieb die Geschichte, ohne jemals eine Zeitungsredaktion betreten zu haben; Journalisten bestätigten ihm dennoch, dass er die Atmosphäre eines Newsrooms sehr genau getroffen habe.

Dreh

Um möglichst realitätsnahe Aufnahmen der Redaktion zu erhalten, teilten die Macher der Serie den Statisten im Hintergrund des Newsrooms eigene Ressorts und Aufgaben zu, denen sie unabhängig vom Hauptgeschehen nachgingen.

Wissenswertes

Die sechsteilige Serie lief 2003 sonntagabends auf BBC One, wobei die Folgen zwei bis fünf jeweils vorab am Vorabend auf dem Digitalsender BBC Four gezeigt wurden; Folge sechs wurde jedoch zurückgehalten und exklusiv auf BBC One erstausgestrahlt, um die finalen Wendungen nicht vorab zu verraten.

Entstehung

Nach dem großen Erfolg der Serie wurde Abbott mit einer Fortsetzung beauftragt, noch bevor die erste Staffel überhaupt ausgestrahlt worden war; 2006 erklärte er jedoch in der BBC-Radiosendung Front Row, er habe 'keinen Weg gefunden, die Geschichte zum Funktionieren zu bringen', woraufhin die zweite Staffel nie realisiert wurde.

Anspielungen

Die Serie war ein bedeutender Wendepunkt in der Karriere von Regisseur David Yates, der nach seiner Arbeit an State of Play zahlreiche hochkarätige Film- und Fernsehprojekte übernahm.

Rezeption

Bill Nighy gewann für seine Rolle den British Academy Television Award als bester Hauptdarsteller, und die Serie erhielt zudem 2004 einen Peabody Award sowie BAFTAs für besten Ton und besten Schnitt.

Wissenswertes

2009 entstand eine US-amerikanische Kinoadaption mit verändertem Schauplatz Washington D.C.; Ben Affleck erklärte in einem Interview, er habe sich bei der Vorbereitung auf seine Rolle als Kongressabgeordneter Stephen Collins von den realen Fällen Gary Condit, Eliot Spitzer und John Edwards inspirieren lassen.

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