Unsere Mütter, unsere Väter

What happens when the country you love betray everything you believe?

2013 · 1 Staffel · Krieg & Politik
8.1 Mäßig

Serie abgeschlossen

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Krieg & Politik Drama Action & Abenteuer

Juni 1941, Tage vor dem Überfall auf die Sowjetunion: In Berlin treffen sich fünf Jugendfreunde, um Abschied zu nehmen: Wilhelm überzeugter Soldat der Wehrmacht, Friedhelm sein weniger überzeugter Bruder, die lebenslustige Greta die Nazis für Spießer hält und davon träumt, ein UFA-Star zu werden, die ernste Charlotte, die fest an den Nationalsozialismus glaubt und sich zur Krankenschwester ausbilden lässt, um Volk und Führer zu dienen, und schließlich der Jude Viktor der verzweifelt seine Eltern zu überzeugen versucht, Deutschland endlich zu verlassen.

Herkunftsland
🇩🇪 Deutschland
Jahr
2013
Erstellt von
Philipp Kadelbach
Sender
ZDF
Studio
ZDF · Beta Film · teamWorx

Wissenswertes & hinter den Kulissen

/
Entstehung

Produzent Nico Hofmann gab an, durch die Kriegstagebücher seines eigenen Vaters zu dem Projekt inspiriert worden zu sein und Parallelen zwischen der Figur Wilhelm Winter und der Biografie seines Vaters zu erkennen.

Entstehung

Das Drehbuch von Autor Stefan Kolditz benötigte sechs Jahre bis zur Fertigstellung, wobei die Fakten und Daten von drei Historikern anhand historischer Fotos überprüft wurden.

Entstehung

Der Dreiteiler wurde häufig mit der preisgekrönten US-Kriegsserie Band of Brothers verglichen.

Dreh

Die Produktion kostete 14 Millionen Euro, wovon das ZDF rund 10 Millionen Euro übernahm; finanziert wurde sie zudem durch mehrere deutsche Filmförderanstalten.

Dreh

Gedreht wurde an 86 Drehtagen an 141 verschiedenen Sets in Lettland, Litauen und fünf deutschen Bundesländern, unter anderem in der nachgebauten 'Berliner Straße' auf dem Freigelände von Studio Babelsberg, in einem umgebauten Fort in Köln-Porz und im leerstehenden Altbau der JVA Nürnberg.

Dreh

Bei einigen Dreharbeiten herrschten Temperaturen von bis zu minus 30 Grad; insgesamt kamen 2000 Komparsen und 50.000 Platzpatronen zum Einsatz.

Rezeption

In den USA lief die Serie im Januar 2014 unter dem Titel Generation War in den Kinos und löste dort eine weitere Kontroverse aus, nachdem sie bereits in über 80 Länder verkauft worden war.

Rezeption

Der Dreiteiler wurde vor allem in Polen scharf kritisiert, weil die Heimatarmee als nahezu ausnahmslos antisemitisch dargestellt wurde; dies führte zu diplomatischen Protesten, einer Debatte im polnischen Sejm und einer Zivilklage zweier Heimatarmee-Soldaten gegen das ZDF.

Rezeption

Als Reaktion auf die Kritik produzierte das ZDF den Dokumentarfilm 'Kampf ums Überleben. Polen unter deutscher Besatzung', und Produzent Nico Hofmann räumte ein, dass es ein Fehler gewesen sei, keinen polnischen Historiker bei der Stoffentwicklung hinzuzuziehen.

Rezeption

Die Serie gewann mehrere Preise, darunter den Deutschen Fernsehpreis für den besten Mehrteiler, sieben Auszeichnungen der Deutschen Akademie für Fernsehen sowie 2014 einen International Emmy Award in der Kategorie Miniserie.

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