Ein Fall für Super Pig

Anime 1994 · 1 Staffel · Komödie
7.1 Mäßig

Serie abgeschlossen

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Komödie Action & Abenteuer Animation Sci-Fi & Fantasy Kinder Familie Parody Unrequited Love Superhero Animals Tennis Female Protagonist

Karin ist gerade auf dem Weg zur Schule, als sie auf ein Schwein trifft, das sich vor Hunger kaum noch bewegen kann. Sie entscheidet sich, ihm zu helfen, woraufhin sich herausstellt, dass dies kein gewöhnliches Schwein ist – es ist der Prinz des Planeten der Schweine. Aus Dankbarkeit verleiht der Prinz Karin eine Schweinenase, die sie aufsetzen kann, um sich in Super Pig zu verwandeln. Super Pig hat große Kräfte und tritt für das Gute ein … und sieht aus wie ein kleines, dickes, rosa Schwein … Damit ist Karin natürlich alles andere als zufrieden. Sie wäre gerne eine gut aussehende Superheldin. Diesen Wunsch will ihr der König vom Planeten der Schweine gerne erfüllen – jedoch mit einer Voraussetzung. Erst wenn sie 100 Perlen sammelt, will er ihr helfen. Eine Perle bekommt sie immer dann, wenn sie jemandem geholfen hat. Und so fügt sich Karin in ihr neues Schicksal als Super Pig!

Originaltitel
愛と勇気のピッグガール とんでぶーりん
Herkunftsland
🇯🇵 Japan
Jahr
1994
Studio
Nippon Animation
Originalwerk
Manga
Erstellt von
池田多恵子
Sender
ANIMAX

Wissenswertes & hinter den Kulissen

/
Entstehung

Die Manga-Reihe basiert auf einer Pilot-Kurzgeschichte namens „Bibide Babide Būrin!!“, die Taeko Ikeda 1993 im Sonderheft Ciao DX veröffentlichte, bevor die eigentliche Serie ab Oktober 1994 in Ciao startete.

Entstehung

Anders als bei typischen Magical-Girl-Serien, in denen sich die Heldin nach der Verwandlung in eine schönere Gestalt verwandelt, wird die Hauptfigur hier in ein rosafarbenes Schwein verwandelt – eine bewusste Umkehrung des Genre-Klischees.

Entstehung

Der japanische Originaltitel „Tonde Būrin“ vereint mehrere Wortspiele: „fliegen“ (tonde), das japanische Wort für Schwein (ton) sowie die Redewendung, dass es „unerhört“ (tondemonai) sei, dass ein Mädchen sich in ein Schwein verwandelt.

Entstehung

Die Manga-Serie entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Anime-Produktionsteam und wurde parallel zur Fernsehserie veröffentlicht, sodass sie faktisch eine offizielle Comicversion der Anime-Handlung darstellt, ähnlich wie es bei Serien wie Kamen Rider oder Devilman üblich war.

Anspielungen

Nach Ausstrahlungsbeginn wurde auf Ähnlichkeiten mit dem Manga „Nāntonaku Būrin“ von Mari Mori hingewiesen, der ebenfalls ein Ferkel namens Būrin zeigt. Daraufhin wurde Mori ab einer bestimmten Folge im Vorspann als „Konzeptautorin“ (原案) genannt.

Besetzung

Für das Kostümdesign der Charaktere wurde Neko Suzuki engagiert, die Ehefrau des Regisseurs Takayoshi Suzuki und hauptberuflich Besitzerin eines Kinderbekleidungsgeschäfts, obwohl sie keine professionelle Anime-Designerin war.

Dreh

Die Kostümdesignerin Neko Suzuki gestaltete die Schuluniformen bewusst mit älteren Details wie Riemchenschuhen statt Loafers und Mänteln im Stil der 1960er Jahre, um den Eindruck einer traditionsreichen, seit mindestens 50 Jahren bestehenden Schule zu vermitteln.

Rezeption

Anlässlich des 20. Jubiläums der Erstausstrahlung wurde 2015 eine digital remasterte DVD-Box in zwei Teilen veröffentlicht (Teil 1 im Mai, Teil 2 im Juni 2015).

Wissenswertes

Die internationale Verbreitung der Serie war beträchtlich: Neben der englischen Fassung von Saban Entertainment gab es auch deutsche (Erstausstrahlung 1999 auf RTL), spanische, italienische, niederländische, polnische und portugiesische Fernsehversionen sowie eine chinesische Manga-Übersetzung.

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