Oh, diese Mieter!

1970 · 14 Staffeln · Komödie
8.0 Mäßig

Serie abgeschlossen

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Komödie Drama

Humorvolle Betrachtung des dänischen Alltags mit den Stars der Olsenbande. Sämtliche Marotten der Mieter werden auf köstliche Art und Weise ausgeschlachtet. Wunderbare Charaktere in der Art der Olsenbandenfilme.

Originaltitel
Huset på Christianshavn
Herkunftsland
🇩🇰 Dänemark
Jahr
1970
Erstellt von
Erik Balling, Henning Bahs
Sender
DR1

Wissenswertes & hinter den Kulissen

/
Entstehung

Kulturexperten sagten der Serie eine kurze Lebensdauer voraus, doch sie wurde von 1970 bis 1977 gesendet und entwickelte sich zu einem der größten Erfolge des dänischen Senders DR.

Entstehung

Der große Erfolg der Serie ermöglichte es Nordisk Film, später die aufwendigere und kostspieligere Produktion Matador zu realisieren.

Dreh

Die Außenaufnahmen der Serie wurden in der tatsächlich existierenden, schmalen Straße Amagergade auf Christianshavn in Kopenhagen gedreht, während die Innenaufnahmen im Filmstudio entstanden.

Anspielungen

Aufgrund der großen Beliebtheit der Serie entstand 1971 der Kinofilm „Ballade på Christianshavn“ unter der Regie von Erik Balling, der jedoch nie in der DDR gezeigt oder auf Deutsch veröffentlicht wurde.

Rezeption

Die Serie war ähnlich wie die Olsenbande auch in der DDR äußerst populär und entwickelte sich dort zu einem echten Straßenfeger unter dem Titel „Oh, diese Mieter!“.

Wissenswertes

Für das DDR-Fernsehen wurden insgesamt 48 der 84 Folgen synchronisiert und zwischen 1975 und 1982 in fünf Blöcken gesendet, wobei die meisten Folgen gekürzt und nicht in der Reihenfolge des dänischen Originals ausgestrahlt wurden.

Wissenswertes

Die ersten 28 Episoden wurden im DEFA-Studio für Synchronisation in Weimar aufgenommen, die weiteren Arbeiten wurden anschließend in den Ost-Berliner Synchronstudios der DEFA fortgesetzt.

Rezeption

Die Serie wurde unter anderem vom dänischen Ministerpräsidenten Anker Jørgensen, der selbst in der Amagergade geboren und aufgewachsen war, kritisiert, weil sie die damals oft baufälligen und feuchten Arbeiterwohnungen verklärend und nostalgisch als gemütlich und lebenswert darstellte.

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